...solche Fische fängt man nicht alle Tage... aber immer mal wieder...


Liebe Mitglieder und Gäste, diese Seite ist noch stark ausbaufähig... wir beginnen mit dieser Reihe ab 2017 mit Start unserer neu de­signten Homepage - ich freue mich über jede Bildzusendung von Ihnen.

Wenn möglich schreiben Sie auch Ihre "Geschichte zum Fisch" und vergessen bitte nicht Dinge wie Angaben zu Größe, Gewicht, Gewässer etc. 

Infos und Bilder bitte an vorstand@asv-amorbach.de           Euer Webi 


Mit der Fliegenrute am Beuchener Brandweiher auf Wallerfang!?

Brand- Löschweiher in Beuchen
Brand- Löschweiher in Beuchen

Der ASV-Amorbach ist für seine wunderschönen Bäche (Mud, Billbach und Saubach) als Forellen- und Äschen-Revier in der Fliegenfischerszene weithin bekannt.

 

Auch der gut besetzte Probsteiweiher, direkt an der vereinseigenen Anglerhütte in Amorbach gelegen, wird von Angelfreunden der konventionellen Fischerei gerne befischt…

 

Aber wer kennt schon den stark verkrauteten Brand- und Löschweiher in Beuchen, der auch zu den Fischgewässern des ASV-Amorbach gehört?

 

Fischereitechnisch ist dieser Weiher lange Zeit ungenutzt... und dort soll ausgerechnet ein Fliegenfischer zu außergewöhnlichem Fangerfolg kommen?

 

 

Die alten Hasen munkeln, es müsste da einen großen Waller geben…

 

An einem lauen Sommerabend nach einem Fliegenfischerkurs hielt sich der Gewässerwart des ASV-Amorbach, Michael Tscheche, in der Nähe des Brandweihers auf. In der Stille des Abends hörte er unverhofft ein für Kenner „charakteristisches Platschen“…

was war das?

 

Mit einem Schlag schoss ihm das Adrenalin in die Adern, der Jagdtrieb war geweckt – stimmt es etwa doch, dass es hier einen Waller gibt? Ein großer Karpfen war es sicher nicht… es könnte ein Waller gewesen sein…

 

Wer Michael kennt, weiß um seine Leidenschaft für die Fliegenfischerei und dass, wenn er irgendwo einen besonderen Fisch vermutet, diesen auch fangen will.

 

Doch wie fängt man mit der Fliegenrute in einem solch krautigen Terrain einen Wels?

 

In den folgenden Tagen hatte Michael nur noch den Löschweiher mit seinem unbekannten Bewohner im Kopf. Michael war wie elektrisiert, was war das für ein „Platsch“? Es musste der Waller sein!

 

Doch wie soll man einem solchen Unikum als Fliegenfischer habhaft werden… ich kenne keinen, der jemals mit Fliegenrute und Fliege einen Wels gefangen hat. Egal, irgendwie muss es gelingen.

 

Wie sieht seine stärkste Rute aus? Als Freund großer Fische konnte er eine Sage Pike Class 10 mit entsprechender Schnur sein Eigen nennen. Wird sie wohl reichen? Wie auch immer… welche Fliege sollte er wählen?

 

Fliege? Nein! Ein Waller macht lohnende Beute und nimmt keine Fliege. Michael war gefordert, es musste ein attraktiver Köder her… genau! Wenn es ein Waller ist, eine Entennachbildung sollte es sein.

 

Gesagt, getan! Nach mehreren Versuchen mit unterschiedlichen Materialien entstand am Bindestock eine ultimative, in keinem Fachbuch behandelte Entenimitation mit 2 Einzelhaken.

 

Die Tage vergingen, am 13.September 2018 war es dann endlich soweit.

 

Ich traf Michael noch in Amorbach an der Anglerhütte bei den letzten Vorbereitungen an seiner Ausrüstung.

 

Äußerlich ruhig wirkend, aber doch irgendwie angespannt, machte er sich auf den Weg nach Beuchen. Dort angekommen, wurde der Pickup direkt am Seeufer geparkt. Alles Nötige lag griffbereit auf der Ladefläche.

 

Die Jagd auf das Ungewisse sollte beginnen...

 

Circa 90 Minuten lang suchte Michael den Weiher Stück für Stück ab, nichts tat sich… direkt an einer Krautkante angekommen, Bissssss

 

Michael schlug an, setzte erfolgreich den Haken… der Tanz begann…

 

Was jetzt passierte, ist schnell erzählt, dauerte jedoch gefühlt eine halbe Ewigkeit… es galt den Wels, möglichst nicht ins dichte Kraut flüchten zu lassen. Damit das gelang, waren viele Positionswechsel nötig. Michael bewegte sich fast rund um den See. 

 

 

 

Zu allem Überfluss brach bei einer vehementen Flucht auch noch die Rutenspitze seiner Sage Pike.

 

Der 154 cm lange Waller verlangte Michael und dem Gerät

alles ab, aber schließlich gelang ihm nach ca. 25 Minuten Kampf per Wallergriff die erfolgreich Landung.

Ein überglücklicher Fliegenfischer saß danach bei dem ein oder anderen Bier im Gästehaus Wolkmannsruh in Gedanken und Eindrücken versunken.

Gedanken und Eindrücke die er sein ganzes Leben lang nie mehr vergessen wird!

 

PETRI HEIL

Fotos: Michael Tscheche     Text: Redaktion


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 25.08.2018, nachts um 0:40 Uhr, ging Daniel Wieser am Probsteiweiher dieser kapitale Graskarpfen (Länge 65 cm Gewicht knapp 6 Pfund) an den Haken.

 

Petri Heil 

Foto: Daniel Wieser


Michael Neitzel, als passives Mitglied unseres Vereins ist er einer der aktivsten…

Wenn er mit der Fliegenrute unterwegs ist, hat er auch meist die Kamera dabei…

Er verfolgt sein Hobby unter einem ganzheitlichen Aspekt…

Er hat ein Auge für die Natur, durch die sich unsere Bäche winden, was zahlreiche Bilder >hier< auf der Homepage beweisen…

Er ist Experte zum Thema Fliegenbinden…

Dieses Mal war er mit einem Aquariumkescher und Kamera bewaffnet auf einer Entomologischen Exkursion am Billbach, um die Insekten als Nährtiere unsere Fische zu erkunden…

 

Die gezeigten Bilder dienen nur als Einstieg zu seinem ausführlichen Bericht, den Sie sich >hier< ansehen können.

 

Fotos: Michael Neitzel


 

 

 

 

 

 

 

 

Michael Tscheche mit kapitaler Rainbow am 29.04.2018 in der Mud... 

Fotos: Michael Tscheche


Foto: Michael Kaniecki
Foto: Michael Kaniecki

 

 

 

 

 

Unser Gewässerwart Michael Kaniecki am Zusammenfluss  Billbach / Mud mit einem wunderschönen Bafo-Milchner. 

 


 

 

 

Unser Vereinsmitglied Wigo Farrenkopf zeigt seine besonderen Fänge aus unseren Gewässern über die Jahre verteilt...

 

Was da so zum Vorschein kommt, überrascht so manchen, der bisher nur Forelle und möglicherweise Äsche gefangen hat...

 

Petri Heil

Fotos: Wigo Farrenkopf


 

 

Eine prächtige Bachforelle

Michael Kaniecki

Foto: Ralf Stockmann
Foto: Ralf Stockmann